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WEGSTATIONEN DER WASSERWANDERUNG

Eine detaillierte Wanderkarte mit allen Wegstationen finden Sie auf der nächsten Seite.

LINDENBRÜNNERL

Der Amberger Chronist Wiltmaister (1706 bis 1784) berichtet in seiner Chronik von der ältesten Versorgungseinrichtung, die sich aus diesem Brunnen speist. Holzrohre wurden zum kurfürstlichen Schloss sowie zum Regierungsviertel verlegt, um den Adel mit bestem Wasser zu versorgen.

AUF DER GLEICHEN HÖHE

Die Markierung auf dem Pflaster des Weges gleicht der einer römischen Eins. Diese Stelle ist genauso hoch wie die St. Martinsturmspitze. Die Position der Hochbehälter erklärt dabei anschaulich, wie der Wasserdruck für die einzelnen Häuser in der Stadt entstehen.

KRÄUTERBRÜNNERL

Dort, wo sich heute die Wallfahrtskirche und das Kloster befinden, stand früher eine Burg. Der Amberger Historiker Schönwerth schrieb, dass die Burgbewohner aus dem Kräuterbrünnerl ihren täglichen Wasserbedarf deckten.

HOCHZONENBRÜNNERL

Der Hochbehälter der Hochzone fasst 500 Kubikmeter Wasser und befindet sich etwa 525 Meter über Normalnull. Er dient ausschließlich zur Versorgung der höchstgelegenen Haushalte am Mariahilfberg in Amberg. Insgesamt haben alle fünf Hochbehälter ein Volumen von 13.000.000 Litern Wasser.

JESUITENBRÜNNERL

Im Jesuitenkolleg (Maltesergebäude) brauten schon Ende des 17. Jahrhunderts die Patres Bier. 1746 baute man eine Holzwasserleitung zum Kolleg, damals floss allerdings wesentlich mehr Wasser. Verwendet wurde das
kühle Nass bis 1893 zum Bierbrauen.

HINWEISSCHILDER

Schilder, wie man sie überall in der Stadt vorfindet: Sie weisen auf Schieber (blau) beziehungsweise Hydranten (weiß mit roter Umrandung) unter der Straßendecke hin. Damit man die Deckel etwa bei geschlossener Schnee-decke orten kann, sind die Abstände vom Standpunkt des Schildes aus beziffert.

ALTER MITTELZONENBEHÄLTER

Der alte Wasserhochbehälter, erbaut 1929, sollte schon abgerissen werden. Dann fanden die Stadtwerke in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund eine neue Verwendung – als Behausung von Fledermäusen. Die Stadtwerke sponserten den Einbau der Nistkästen.

HOCHBEHÄLTER MITTELZONE

Er ist einer von insgesamt sechs Wasserhochbehältern in Amberg. Die Stadtwerke ließen ihn 1994 bauen, weil der ganz in der Nähe befindliche alte Wasserhochbehälter nicht mehr renovierungsfähig war. Der Hochbehälter fasst 2.500 Kubikmeter.

EHEMALIGES PUMPWERK „AM ANGER“

1893 war die Geburtsstunde einer flächendeckenden Trinkwasserversorgung für ganz Amberg – das Pumpwerk „Am Anger“ ging in Betrieb. Heute nutzen die Stadtwerke noch den Wasserhochbehälter. Das Pumpwerk selbst blieb als Museum erhalten.

SO VIEL ZEIT SOLLTE MAN EINPLANEN

Im Grünen wandern und dabei selbst erleben, wie das Wasser von der Erde in den Wasserhahn gelangt – das gibt es nur beim WasserWanderWeg! Für den kürzeren Rundweg (ca. 6 km) benötigt man als reine Gehzeit ungefähr 1,5 Stunden.

Wer ein bisschen mehr Zeit mitbringt, kann sich die unterschiedlichen Stationen des Wassers noch genauer anschauen.

Wenn Sie die Broschüre erhalten möchten, können Sie sie gerne bei uns im EKZ abholen. Alternativ können Sie uns auch eine E-Mail an marketing@stadtwerke-amberg.de senden, um die Version zum Selberausdrucken anzufordern. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

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In Amberg gibt es zwei natürliche Wasservorkommen: Das Quellwasser aus dem Urspringer Wald und das Grundwasser aus der Bodenwöhrer Bucht. Die Erdschichten ...

Der WasserWanderWeg startet am Lindenbrünnerl. Von dort aus steigen Sie über die Lindenallee zum Mariahilfbergweg auf. Dann biegen Sie links ...

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