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SO KOMMT DAS LEITUNGSWASSER AUS DEM BODEN IN DEN HAHN!

schon gewusst?

In Amberg gibt es zwei natürliche Wasservorkommen: Das Quellwasser aus dem Urspringer Wald und das Grundwasser aus der Bodenwöhrer Bucht. Die Erdschichten (Sedimente) in dieser Gegend lagerten sich vor etwa 65 Millionen Jahren im Erdmittelalter (Mesozoikum) ab. Unter Einwirkung verschiedener Umweltfaktoren entstanden aus ihnen Para- und Braunerden. Auf dem Weg in die Tiefe passiert das Wasser diese Böden und kann durch die mittlere bis niedrige Durchlässigkeit durchaus mehrere Jahrzehnte benötigen, bis es in dem Grundwasser leitenden Gesteinskörper, dem Aquifer, ankommt. Dieser bildet riesige unterirdische Reservoirs, welche die fünf Tiefbrunnen des Wasserwerks Engelsdorf anzapfen. Im Wasserwerk Engelsdorf erfolgt dann die Aufbereitung des ankommenden Rohwassers. Beim belüfteten Durchlaufen der Kaskaden bläst ein Luftstrahl die Kohlensäure aus. Um den Gleichgewichts-pH-Wert zu erreichen, gibt man dem Wasser Kalk zu und leitet es anschließend durch Sand- sowie Kiesfilterbehälter. An einer Sicherheitsmessstelle prüfen Mitarbeiter des Wasserwerks abschließend nochmals den pH-Wert, die Temperatur und weitere Parameter, bevor das kostbare Nass, das knapp drei Viertel des Wasserbedarfs in Amberg deckt, in das Trinkwassernetz geleitet wird.

Ein Viertel des Wassers, das in Amberg verbraucht wird, stammt aus den Urspringer – also den Krumbacher Quellen. Hier wird schon seit Beginn der zentralen Versorgung Wasser entnommen und zu einer Entsäuerungsanlage geleitet. Von hier aus gelangt es nach einer Qualitätsprüfung zum Hochbehälter „Am Anger“. Statt einer aufwendigen Reinigung mit Chemie durchläuft das Amberger Trinkwasser also standardisierte Aufbereitungen. Um diesen Vorteil auch weiter nutzen zu können, weisen die Stadtwerke schon seit der Planung des Wasserwerks und der Tiefbrunnen 1965 eigene Wasserschutzgebiete aus. Um eine hochwertige Wasserversorgung auch künftig zu sichern, erwerben die Stadtwerke noch heute landwirtschaftliche Nutzgebiete in der Umgebung der Wasserförderung.

GESUNDER DURSTLÖSCHER

Gerade wenn man viel in Bewegung ist, sollte man immer ausreichend trinken. Und was würde sich auf dem Wasser-WanderWeg besser anbieten als reinstes Amberger Trinkwasser? Unser Wasser hier vor Ort ist sogar so gut, dass man es auch für die Zubereitung von Säuglingsnahrung nutzen kann. Also einfach vor dem Wanderausflug die Trinkflaschen mit Leitungswasser füllen und regelmäßig einen großen Schluck nehmen – so hat der Durst keine Chance!

IN AMBERG KANN LEITUNGSWASSER BEDENKENLOS GETRUNKEN WERDEN, DA DIE STADTWERKE VOR ORT FÜR EINE HOHE QUALITÄT SORGEN.

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In Amberg gibt es zwei natürliche Wasservorkommen: Das Quellwasser aus dem Urspringer Wald und das Grundwasser aus der Bodenwöhrer Bucht. Die Erdschichten ...

Der WasserWanderWeg startet am Lindenbrünnerl. Von dort aus steigen Sie über die Lindenallee zum Mariahilfbergweg auf. Dann biegen Sie links ...

Eine detaillierte Wanderkarte mit allen Wegstationen finden Sie auf der nächsten Seite.

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